Dr. Oliver Herrmann
Buchcover Die Dohle Oskar. Eine Dohle die auf einem Ast sittzt. Im Hintergrund der Mond

Geschichten, die leise bleiben – und lange nachklingen

Ich bin Dr. Oliver Herrmann. Geschrieben habe ich immer – ernsthaft wurde es, als die Welt 2021 plötzlich stiller wurde. Abende ohne Termine, wenig Fernsehen, viel Zeit mit mir selbst. Da war dieser alte Wunsch: Kindheit nicht nur zu erinnern, sondern zu fühlen. Also habe ich begonnen, zu erzählen. Nicht glatt, nicht groß – sondern wahr. So entstand „Die Dohle Oskar“.

Was mich prägt
Ich bin in den 1970er Jahren groß geworden. Ohne Handy, mit drei TV-Programmen, mit echter Nähe in Nachbarschaften. Meine Kindheit war nicht nur leicht. Es gab Schatten, strenge Muster, vieles, das ich mir erst später erklären konnte. Schreiben wurde zu einem ruhigen Ort, an dem ich Vergangenes sortiere und Wärme wiederfinde. Ich glaube, deshalb berühren meine Texte: weil sie sowohl das Helle als auch das Schwere kennen – ohne beides gegeneinander auszuspielen.

Eine kleine Szene
Wenn ich an Oskar denke, rieche ich Heu. Ich sehe das Montafon, das Spielzeug-Segelboot im Wasser, die Retriever-Hündin Anka, die mich treu begleitet. Und diese Dohle, die klug schaut, Worte krächzt, Grenzen überschreitet. Aus solchen Bildern entstehen meine Geschichten: nah an der Wirklichkeit, mit Raum für das, was in dir mitschwingt. Ich will dich nicht überwältigen. Ich möchte, dass du in Ruhe wiederfindest, was längst da ist.

Wie ich schreibe
Leise Töne. Ehrlichkeit ohne Härte. Keine Belehrungen, kein Kitsch. Ich lasse Sätze atmen, gebe Szenen Zeit. Ich vertraue darauf, dass du selbst spürst, was wichtig ist. Beim Vorlesen. Beim Selberlesen. Beim Zuhören. Meine Kapitel sind kurz – damit sie in den Alltag passen und doch nachklingen. Und ich schreibe so, dass Kinder sich aufgehoben fühlen und Erwachsene sich nicht verloren vorkommen.

Die Brücke aus meinem Beruf
Ich bin Arzt. Das bedeutet für mich vor allem: zuhören, aushalten, sortieren. Zwischen den Zeilen hören, wo es weh tut und wo Hoffnung Raum braucht. Diese Haltung nehme ich mit ins Schreiben. Ich verspreche dir keine schnellen Lösungen. Ich biete dir Aufmerksamkeit, Geduld und Worte, die tragen.

Für wen ich da bin
Für Menschen, die sich nach einfachen, echten Momenten sehnen. Für Eltern und Großeltern, die beim Vorlesen selbst berührt werden. Für Kinder und Jugendliche, die staunen dürfen. Für alle, die spüren: Ich möchte wieder Kontakt zu meinem inneren Kind – ohne große Therapie, ohne große Worte. Nur mit Geschichten, die das Herz weich machen.

Wenn die Sehnsucht nach Leichtigkeit leise anklopft

Vielleicht spürst du es schon lange: Da ist etwas in dir, das wieder weich werden möchte. Du musst nichts leisten – du darfst einfach ankommen.

Wenn es innen still und weit wird

Geschichten lösen nicht alles – aber sie öffnen Türen. Sie erinnern dich an das, was in dir schon da ist.

Wenn die Sehnsucht nach Leichtigkeit leise anklopft

Vielleicht spürst du es schon lange: Da ist etwas in dir, das wieder weich werden möchte. Du musst nichts leisten – du darfst einfach ankommen.

  • Du vermisst ein Gefühl von Wärme, das früher ganz selbstverständlich war.
  • Du wünschst dir Worte, die dich nicht drängen, sondern halten.
  • In dir lebt die Erinnerung an Kindheitstage, aber sie ist wie hinter Glas.
  • Du sehnst dich nach Geschichten, die trösten, ohne etwas schönzureden.
  • Du möchtest dich gesehen fühlen, ohne erklären zu müssen, warum.

Ein Platz zum Innehalten

Geschichten sind wie kleine Pausen im Alltag – Momente, in denen wir uns erinnern, lächeln und Kraft sammeln. Die Dohle Oskar lädt dich genau dazu ein: für dich selbst, für deine Kinder oder Enkel.

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